Konzept Schlaffhorst-Andersen

Die Begründerinnen, Clara Schlaffhorst (1863-1945) und Hedwig Andersen (1866-1957), beschäftigten sich auf ihrem persönlichen Weg zu gesunden Stimme intensiv mit den Wechselwirkungen zwischen Atmung, Stimme und Bewegung/Haltung. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, nicht nur einzelne Stimmfunktionen zu verbessern, sondern die ganze Person mit einzubeziehen.

Die an der CJD Schule Schlaffhorst-Andersen ausgebildeten staatlich geprüften Atem-, Sprech- und Stimmlehrer sind im Bereich Therapie und Prophylaxe von Atem-, Sprech-, Sprach- und Stimmstörungen sowie im Unterricht und Coaching für Menschen in sprech- und stimmintensiven Berufen tätig. Sie blicken auf eine lange Tradition in der Stimm- & Atemarbeit, ausgezeichnet durch eine ganzheitliche Herangehensweise zurück.

Die verwandte Berufsgruppe der Logopäden sind wie die Atem-, Sprech- und Stimmlehrer nach Schlaffhorst-Andersen Heilmittelerbringer. Auf Verordnung eines Arztes untersuchen und behandeln sie Menschen jeden Alters, die unter Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen leiden.

Angewandte Methoden sind z.B.:

  • Regenerationswege nach Schlaffhorst-Andersen
  • Übungen für Aussprache, Sprechen, Stimme, Atmung und Aufrichtung
  • Wahrnehmungsschulung

Weitere Methoden & Kenntnisse in der Sprechtechnik

  • Sprecherische Gestaltung von Vorträgen, Präsentationen, Moderationen,
  • Sprecherische Rollen in der Gesprächsführung
  • Schreiben für’s Sprechen, Stichwortkonzepte
  • Ausspracheschulung bei Deutsch als Zweitsprache
  • Umgang mit Lampenfieber und Aufregung

Systemische Beratung und Therapie

Der sytemische Ansatz ist weltweit verbreitet und ist auch in Deutschland ein wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren, das darüber hinaus seit langem im Coaching, in der Beratung und Pädagogik angewandt wird.

Wie der Name schon sagt, wird im systemischen Ansatz besonders beachtet, dass Menschen sich in einem Netz aus Beziehungen, sog. Systemen, bewegen. Dabei bildet beispielsweise die Familie ein System, oder das Kollegium, das Team, der Verein, die Freunde. In diesen Systemen finden sich Dynamiken, die z.B. unterstützen und fördern, oder hemmen und gar destruktiv wirken. Der systemische Berater betrachtet deshalb gemeinsam mit dem Klienten u.a. den Kontext eines Problems, um zur Ursachen- und Lösungsfindung zu gelangen.

Der systemische Ansatz arbeitet lösungs- und ressourcenorientiert. Der systemische Berater unterstützt den Klienten, der als Experte für seine Lebenswelt verstanden wird, in dem Prozess, seine Anliegen zu reflektieren, individuelle Lösung zu finden und Handlungsstrategien zu entwickeln.

Nach 3-jähriger berufsbegleitender Weiterbildung am NIS-Hannover wird mit der Zertifizierung der Systemische Gesellschaft (SG) ein hoher Qualitätsstandard bescheinigt.

Angewandte Methoden sind z.B.:

  • zirkuläre Fragen,
  • Genogrammarbeit,
  • Visualisierungen,
  • Familienbrett,
  • Timeline,
  • psychodramatische Methoden,
  • inneres Team,
  • Aufstellungen und andere