Kommunikative Anpassungsfähigkeit

Kommunikative Anpassungsfähigkeit

Auf meiner Nordamerika-Reise durfte ich wieder einmal den guten Service in Restaurants erfahren. Nur ein Ort stand in krassem Kontrast dazu.

Zwar war die Leistung am Ende qualitativ so gut wie anderswo, aber der Weg dorthin war lang und hinterließ einen negativen Beigeschmack durch mehrere Gesprächsanläufe und viele involvierte Personen.

Mich hat einmal mehr beeindruckt, welche mächtige Wirkung Kommunikation haben kann – negativ wie positiv.

Organisationen wissen, dass Ihre Kommunikationskultur von allen Mitarbeitern repräsentiert wird. Denn wir beurteilen nicht nur die einzelne Person, die uns begegnet, sondern schließen intuitiv auf die Organisation, für die sie steht.

Es reicht es also nicht aus, eine exzellente Arbeit zu leisten. Ideal ist es, wenn diese auch gut kommuniziert wird.

Ein wichtiger Faktor dabei ist die kommunikative Anpassungsfähigkeit. Diese kann sich auf verbaler, körpersprachlicher und stimmlicher Ebene zeigen. Der bewusste Umgang damit kann in Kommunikationstrainings vermittelt werden.  Ein Nutzen davon: Wenn ein stimmiger Kontakt gelingt, kann leichter konstruktiv auch über konfliktbehaftete Themen gesprochen werden.

Auch in Hochleistungs-Teams spielt dies eine überraschend große Rolle. Der Psychologe Dietrich Manzey beschreibt, worauf es bei den Teammitgliedern ankommt. Eine hohe soziale Anpassungsfähigkeit sei gefragt. Die Teammitglieder seien in der Lage, „… sich schnell auf die Bedürfnisse anderer einzustellen und herauszufinden, mit wem sie auf welche Weise umgehen müssen. Das förhttp://www.spektrum.de/lp/gug_magazin?gclid=CPWTuZbAxNUCFW4B0wodpoMMiQdert die Harmonie in der Gruppe.“*

* Corinna Hartmann / Dietrich Manzey: Sympathieträger für den Weltraum. In: Gehirn&Geist, 2017, Nr. 08, S. 31f.

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